Húsvét az Ősmaradványoknál

2024.03.29. - 2024.04.01.

Ipolytarnóci Ősmaradványok Természetvédelmi Terület

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Húsvét az Ősmaradványoknál

A húsvéti ünnepekre összetett program-kavalkáddal készül a Bükki Nemzeti Park Igazgatóság és a Novohrad-Nógrád UNESCO Globális Geopark geoturisztikai központja. Az Ipolytarnóci Ősmaradványok Miocén Parkja a megbolydult világ rejtett zugában békésen kikapcsolódó, de izgalmas programokat tervez. Érdemes lesz ellátogatni hozzánk.

Az Ősvilági Pompeji nem csupán a régmúltba réved, aktív kikapcsolódást nyújt a jelenkor családjainak is. A négynapos ünnep szombatjától hétfőig a gyermekek tojáskeresési kihíváson vehetnek részt, a jutalomjáték kiinduló és végpontja a Lombkorona kávézó.

Március 30-án az Ősfenyő Belépő fogadóépülettől 10 óra 45 perckor induló tematikus túra az egykori vulkáni katasztrófát követő kibontakozás és a tavaszi újjáéledés témáit is magában foglalja a geológiai tanösvény bejárása mellett. (A túrán előre regisztráltak vehetnek részt (3.000 Ft/fő), a részvételi szándékot az ipolytarnoc@osmaradvanyok.hu email címre március 28-ig beérkezett levélben lehet jelezni.)

Ezen a napon bemutatkozik a Vidra Verda is, ingyenes "Mocsárjáró" programjával a Miocén erdő vízi élővilágára nyit ablakot az érdeklődőknek, családoknak és csoportoknak egyaránt.

Március 31-én 11 órai kezdettel a Lombkorona kávézó cápás tavacskája mellett az élethordozó ősóceánra, az egykori tengerelöntésekre, Pannon-tóra és a Kárpát-medencei vizekre, locsolásra emlékeznek.

Március 31-én és április elsején nagyszabású termelői vásárt tartanak, ahol parázson sült malomkalácsot és szilvalekvárral töltött laskát is lehet kóstolni. Az esemény lehetőséget ad a helyi termékeket támogató GEOfood kezdeményezés népszerűsítésére is, melyet az UNESCO is felkarolt.

A legkisebb vendégek számára kisállatsimogató, arcfestés, nyúldobó verseny, húsvéti kézművesség, hűtőmágnes készítés és természetesen tojásfestés is lesz, igazi családi programon vehetnek részt.

Április elsején 11 órakor a Miocén erdő orrszarvús szigetének nőstény lakóit és fáit megöntő gesztussal kiváltják a Hollókőn szokásos vödörrel locsolást, a Szebbik Nem így bátran, helyi locsolkodás nélkül részt vehet a rítuson, és ez nem tréfa.

A Miocén Ősvilág Húsvétkor is szeretettel várja a jövőbe tekintő jelenkori látogatókat, kicsiket és nagyokat egyaránt!

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2022/1. - 9. Tree studies

2022/1. - 9. Tree studies

2022.08.23. 15:57
Baumstudie[28.07.2022]Gemeinsam mit einer ungarischen Studentin haben wir in der letzten Zeit begonnen Bäume auf einer Weide zu tracken und nach einem ausführlichen Katalog zu beurteilen. Im Nationalpark sprechen wir immer von „Veteran Trees“, also besonders alten Bäumen. Bisher kann keiner Abschätzen wie viele es sind, es sind nur recht grobe Angaben von ca. 1000 Bäumen. Jedem Baum ist ein A4 Zettel gewidmet, auf dem erst Daten wie die Koordinaten, der lateinische Name und Maße wie z.B. die Höhe und der Umfang angegeben werden müssen. Für die Ermittlung der Höhe des Baumes wird eine Entfernung von 20m abgemessen. Von dort aus wird mit einem analogen Höhenmesser der Winkel zum Beginn des Stamms und der Winkel zum höchsten Teil der Baumkrone bestimmt. Die beiden Zahlen ergeben gemeinsam die Höhe. Danach kommen 36 Felder in denen unter anderem Angaben über Astlöcher, Kronen- oder Starkastabbrüche, Krankheits- oder Pilzbefall, Moos- und Flechtenvorkommen und Nester, die sich im Baum befinden. Zusätzlich kommen dann noch einmal 15 weitere Felder, wo z.B. nach anderen Bäumen in der direkten Umgebung gefragt wird. Die Aussagen, die wir über die Bäume treffen werden immer mit der Hilfe von für solche Studien angefertigte Kataloge getroffen. So sind in manchen Fällen verschiedene Bilder dargestellt und wir müssen entscheiden, welches dem untersuchten Baum am nächsten kommt. Zusammengefasst ist es eine sehr detaillierte Studie, weshalb wir am ersten Tag auch nur insgesamt 8 Bäume geschafft haben. Mit der Zeit wird man jedoch deutlich routinierter und muss nicht mehr alles erst im Katalog nachschlagen, wodurch die Arbeit deutlich schneller vorangeht. Insgesamt haben wir dennoch nur 60 von den ca. 1000 Bäumen tracken und beurteilen können.
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8 Unsere Erfahrungen als Freiwillige in Ungarn

8 Unsere Erfahrungen als Freiwillige in Ungarn

2023.04.19. 14:31
Seit fast fünf Monaten sind wir nun schon hier in Ungarn und arbeiten im Direktorat des Bükk-Nationalparks. Schon etwas emotional schauen wir auf den letzten Monat und die Zeit, die uns noch in unserem Freiwilligendienst bleibt. Aber vor allem schauen wir voller Dankbarkeit auf die Zeit, die wir hier schon verbracht haben. Der sechsmonatige Freiwilligendienst hier in Ungarn war für uns beide die erste lange und vor allem alleinige Reise ins Ausland und am Anfang haben wir uns natürlich unsere Gedanken gemacht, ob alles so verlaufen würde, wie wir es uns erhofften. Wenn wir eins gelernt haben, dann ist es, dass man aus schwierigen Situation am besten lernen kann und dass Erfahrungen – egal ob gute oder schlechte – uns als Menschen wachsen lassen. In unserer Zeit hier hatten wir das Glück, vor allem gute Erfahrungen machen zu dürfen: Wir haben die Gastfreundschaft vieler Ungar:innen kennengelernt, Freundschaften fürs Leben geknüpft und sind ein ganzes Stück eigenständiger geworden. In den letzten fünf Monaten sind wir viel gereist, haben unser Bestes im Ungarisch lernen gegeben und viele neue Menschen kennengelernt. Des Weiteren haben wir einen Einblick in die Natur des Bükk-Gebirges und die vielfältigen Aufgaben des National- und Geoparks gewinnen können. Besonders bei der Arbeit mit den Ranger:innen war es spannend, ihren Blick auf Bio- und Geodiversität vermittelt zu bekommen. Aber nicht nur die Vielfalt der Natur haben wir ganz neu betrachten und verstehen gelernt, wir haben auch gelernt zuzuhören. Wenn wir mit Freund:innen und Verwandten von Zuhause telefoniert haben, wurden wir oft gefragt, wie Ungarn und seine Menschen denn so seien. Während der Zeit hier haben wir gelernt, dass es keine einfache Antwort auf diese Fragen gibt; es ist nicht leicht zu sagen, wie ein ganzes Land ist oder alle Menschen in diesem Land sind. Denn jeder Mensch ist ein Individuum mit eigener Geschichte und eigenem Blick auf die Welt. Wir können bloß zuhören und versuchen, zu verstehen, wie die einzelnen Menschen denken, ohne etwas verallgemeinern zu wollen. Und mit je mehr Menschen wir uns unterhalten haben, desto vielschichtiger wurde unsere Sichtweise. Denn wie in jedem Land haben die Menschen auch hier ganz unterschiedliche Sichtweisen und Perspektiven auf unterschiedliche Themen – egal ob im Alltag, bei Persönlichem, der Lebensweise oder Politik. Der Freiwilligendienst hat uns gelehrt, dass ganz viel Schönes geschehen kann, wenn man etwas Neues ausprobiert, offen an Herausforderungen herangeht und einfach mal „ja“ sagt. Beim Einleben hat es sehr geholfen, uns unser Zuhause gemütlich einzurichten und mit Fotos, Pflanzen und Kerzen zu personalisieren sowie die Stadt Eger und ihre Menschen möglichst gut kennenzulernen. Momentan nehmen wir zum Beispiel an einem Jumping-Kurs teil; mit vielen Einheimischen Sport zu machen, ist jedes Mal ein Highlight unserer Woche. Uns hat dieser Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Freiwilligendienstes unglaublich stark bereichert und können ihn aus vollem Herzen weiterempfehlen. Wir wünschen dir alles Gute für die nächste Reise! Marei und Ronja
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