Újra szabadon a mentett uráli bagoly 2022.03.10. 09:47

Február utolsó hétvégéjén fogadtuk a hívást: sérült baglyot találtak az Ózd és Királd közti úton.

A madarat Arlóba vitték, ahol megérkezésünkkor derült ki, hogy egy autós ütközés utáni, a körülményekhez képest jó állapotban lévő uráli bagollyal van dolgunk. Az állat a Természetvédelmi Őrszolgálat segítségével a Bükki Nemzeti Park Igazgatóság madármentő központjába, Egerbe került.

Bartha Csaba, Kelemen Tamás és Baráth Zoltán Zsolt, a madár megmentői Fotó: Kozma Attila

Kelemen Tamás kollégánk gondos ápolásának köszönhetően néhány nap után baglyunk alkalmassá vált a természetbe való visszaengedésre, amit március 3-án a megtalálás helyszínéhez közel meg is tettünk.




Az uráli bagoly Eurázsia észak-keleti részen elterjedt faj, hazánkban az 1960-as évek végén jelent meg. Napjainkra rendszeres fészkelőnkké vált, az Északi-középhegység idős bükköseiben, tölgyeseiben 100-200 pár lakik. Állandó madár, költése február végén-márciusban már megkezdődik. Stabil populációjának fennmaradást a folyamatos erdőborítás, a méretes, idős fákat és holtfát is biztosító erdőgazdálkodás segítheti. Magyarországon fokozottan védett, pénzben kifejezett természetvédelmi értéke 100.000 Ft.

A lakosság közreműködésével a BNP Igazgatóság évente több száz védett állat mentésében, majd szabadon engedésében vesz részt. Ezúttal egy ritka bagolyfaj egyedét sikerült visszajuttatni otthonába. Köszönjük az arlói Váradi család segítségét!

Kapcsolódó

2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences with the rangers

2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
Tovább olvasom