Újabb fiatal uhu került a Tarnavidékre 2025.10.09. 09:34

Idén második alkalommal került sor uhu repatriálásra a Tarnavidéki Tájvédelmi Körzetben. A Veszprémi Állatkertben idén csak egy fióka látott napvilágot, de Igazgatóságunk Tarna-Lázbérci Csoportja ezt az egy fiókát is a tavalyihoz hasonló örömmel és lelkesedéssel várta.


A fióka a Fővárosi Állat- és Növénykert Természetvédelmi Mentőhelyén készült fel az önálló életre és miután a szakemberek meggyőződtek arról, hogy a tőle elvárható módon és vehemenciával vadászik, elindulhatott a nagy útra Török László, a Veszprémi Állatkert igazgatója és Koloszár Anita, a Veszprémi Állatkert természetvédelmi referense társaságában.

Miután a helyszínen a madarat Bodzás János természetvédelmi őr kollégánk meggyűrűzte, sor kerülhetett a szabadon engedésre. A fiatal uhu nem sokat teketóriázott, határozott ívben az őt jól rejtő lombok közé repült. Nem sokkal később már a fák sűrűjéből hallottuk az erdőlakó kisebb madarak riasztását, ami nyilvánvalóvá tette, hogy hol próbál éppen elrejtőzni ez a frissen elengedett csúcsragadozó. Az elkövetkező napokban, hetekben igyekszünk visszatalálni madarunkat, és reméljük, hogy hamar megtalálja helyét és párját a vadonban.


Az uhu (Bubo bubo) hazánkban is őshonos, de ritka, nagytestű bagolyfaj, amelyet elsősorban a közúti gázolások és az áramütés veszélyeztet. Magyarországon fokozottan védett, pénzben kifejezett természetvédelmi értéke 500.000 Ft.

Fotó: Veszprémi Állatkert


Korábbi cikkünk: https://www.bnpi.hu/hu/hir/vissza-a-vadonba-uhuk-a...

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2022/1. - 9. Tree studies

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2022.08.23. 15:57
Baumstudie[28.07.2022]Gemeinsam mit einer ungarischen Studentin haben wir in der letzten Zeit begonnen Bäume auf einer Weide zu tracken und nach einem ausführlichen Katalog zu beurteilen. Im Nationalpark sprechen wir immer von „Veteran Trees“, also besonders alten Bäumen. Bisher kann keiner Abschätzen wie viele es sind, es sind nur recht grobe Angaben von ca. 1000 Bäumen. Jedem Baum ist ein A4 Zettel gewidmet, auf dem erst Daten wie die Koordinaten, der lateinische Name und Maße wie z.B. die Höhe und der Umfang angegeben werden müssen. Für die Ermittlung der Höhe des Baumes wird eine Entfernung von 20m abgemessen. Von dort aus wird mit einem analogen Höhenmesser der Winkel zum Beginn des Stamms und der Winkel zum höchsten Teil der Baumkrone bestimmt. Die beiden Zahlen ergeben gemeinsam die Höhe. Danach kommen 36 Felder in denen unter anderem Angaben über Astlöcher, Kronen- oder Starkastabbrüche, Krankheits- oder Pilzbefall, Moos- und Flechtenvorkommen und Nester, die sich im Baum befinden. Zusätzlich kommen dann noch einmal 15 weitere Felder, wo z.B. nach anderen Bäumen in der direkten Umgebung gefragt wird. Die Aussagen, die wir über die Bäume treffen werden immer mit der Hilfe von für solche Studien angefertigte Kataloge getroffen. So sind in manchen Fällen verschiedene Bilder dargestellt und wir müssen entscheiden, welches dem untersuchten Baum am nächsten kommt. Zusammengefasst ist es eine sehr detaillierte Studie, weshalb wir am ersten Tag auch nur insgesamt 8 Bäume geschafft haben. Mit der Zeit wird man jedoch deutlich routinierter und muss nicht mehr alles erst im Katalog nachschlagen, wodurch die Arbeit deutlich schneller vorangeht. Insgesamt haben wir dennoch nur 60 von den ca. 1000 Bäumen tracken und beurteilen können.
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2023/1 5. Butterfly studies

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2023.07.10. 15:54
Am heutigen Tage durfte ich zwei Ranger und einen aus Deutschland angereisten Forscher (juhuu) in ein Waldstück nahe Kerecsend begleiten. Der Forscher wollte die gefährdete Schmetterlingsart Maivogel (Euphydryas maturna) (Wikipedia-Link für die Interessierten: https://de.wikipedia.org/wiki/Maivogel ;) ) untersuchen, bzw. besser gesagt deren Raupen und Lebensraum.Der Maivogel kommt natürlicherweise in Ost- und Mitteleuropa vor, jedoch nur sehr lokal und die Populationen liegen weit verstreut. Leider ist er, wie so viele Arten, stark vom Aussterben bedroht (unter anderem aufgrund von Lebensraumverlust durch Forstwirtschaft und dem Einsatz von Insektiziden). In Deutschland gibt es beispielsweise nur noch vier verschiedene Populationen. In Ungarn gibt es noch eine etwas weitere Verbreitung (bei der letzten Zählung wurden etwa zwanzig Individuen festgestellt), unter anderem auf dem Gebiet des Bükk Nationalpark Direktorats in der Nähe der Kleinstadt Kerecsend. Aus diesem Grund ist der Forscher extra aus Deutschland angereist, um sich hier ein Bild der Lebensräume zu machen.Wir machten uns also auf die Suche nach den Raupen des Maivogels, welche für gewöhnlich an Eschen und Ligustern zu finden sind. Leider hat das Wetter mal wieder nicht mitgespielt (warum schneit es im April L ??) und die Raupen haben sich alle verkrochen, sodass nicht einmal der speziell darauf trainierte Artenspürhund die Raupen finden konnte.Alles in allem war es jedoch ein interessanter (wenn auch seeehr kalter) Nachmittag, bei dem ich wieder etwas Neues gelernt habe.Zum Abschluss haben wir uns noch bei einem Kaffee aufgewärmt und dann war es Zeit für den Feierabend!
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