Vissza a szeméttelepre 2. 2021.03.08. 13:57

Mindig örül az ember, ha egy régi, „kedves” ismerőséről kap jó hírt. Ez kiváltképp igaz akkor, ha ez az illető csőrt és tollakat visel.

Ahogy korábban már írtuk (https://www.bnpi.hu/hu/hir/vissza-a-szemettelepre), 2019/2020 telén 3 legyengült, illetve sérült sirály került be a Mályi Madármentő Állomásra. A 2 sztyeppi és 1 viharsirályt (Larus cachinnans, L. canus), - a felerősítésük és az ornitológiai gyűrűkkel történő megjelölésük után – szabadon engedtük a Hejőpapi hulladéklerakó melletti kavicsbányatavaknál.

A szabadon engedés előtti pillanatok (Fotó: Mályi Madármentő Állomás)

Az egyik fiatal sztyeppi sirályt az elengedést követő héten még ugyanott láttuk, ám a többi madárról eddig semmi hírünk nem volt. Egészen mostanáig. Ugyanis nemrég kaptuk az értesítést, hogy 2020. december 7-én a másik fiatal sztyeppi sirályt is megfigyelték! Pontosabban fogalmazva, a színes gyűrűje alapján beazonosították. Az elengedés és a megfigyelés között eltelt 9 hónap azt bizonyítja, hogy a madár sikeresen visszailleszkedett a természetes közegébe, vagyis a „mentés” sikeres volt. Ráadásul még csak nem is a környéken figyelték meg, hanem Lengyelországban, a Balti-tenger mellett fekvő Koszalin város egyik taván! Az eddigi színes gyűrűs leolvasásaink is azt bizonyították, hogy a lengyel, fehérorosz és balti sirályok egy jelentős része nálunk tölti a telet, és ezek alapján valószínű, hogy ez a madár is „csak” telelni jött hozzánk, mikor is egy kisebb baleset érte.

294 nappal és 769 km-rel odébb figyelték meg legközelebb (Kép forrás: tringa.mme.hu)

Reméljük, hogy hamarosan a harmadik sirályról is hasonlóan örömteli híreket fogunk kapni, de addig is figyeljük a madarak lábát!

Csak jó szeműeknek! Sárga gyűrűs sztyeppi sirály és egy szégyenlős viharsirály (Fotó: Balázsi Péter)

Balázsi Péter
Balázsi Péter
természetvédelmi őr

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3 Eine Tour zum Virgin-Forest in Szilvásvárad / A guided tour into the Virgin Forest in Szilvásvárad

3 Eine Tour zum Virgin-Forest in Szilvásvárad / A guided tour into the Virgin Forest in Szilvásvárad

2023.04.19. 14:15
MareiAn einem Samstagmorgen, dem 22. Oktober 2022, ging es früh los, um an einer ganz besonderen Wanderung teilnehmen zu können. Mit etwa dreißig Personen machten wir uns von Répáshuta zu Fuß auf den Weg zum sogenannten „Virgin-Forest“. Das bedeutet konkret, dass dieser Wald beziehungsweise ein bestimmtes Waldgebiet seit einer Zeitspanne von mehreren hundert Jahren nicht von Menschen berührt wurde. Dieses „nicht-Berühren“ ist natürlich nicht wortwörtlich zu nehmen, sondern meint, dass seit besagter Zeitspanne kein Mensch in das Wachstum und die Entwicklung dieses Waldgebietes eingegriffen hat. Die besondere Bedeutung eines Virgin-Forests liegt nicht nur in der Unberührtheit, sondern auch in der damit einhergehenden hohen Biodiversität. Nicht nur die Pflanzen selbst sind teilweise stark geschützt und selten, sie bieten auch Lebensraum für viele seltene tierische Spezies. Daher darf der Virgin-Forest im Bükk-Nationalpark nur auf speziellen Touren betreten werden, die von Ranger:innen geleitet werden, und ist zudem mit Schildern ausgewiesen sowie eingezäunt.Begleitet haben uns auf dieser Wanderung auch zwei weitere UNESCO-Naturfreiwillige aus dem Kiskunság Nationalpark, die dabei nicht nur den Virgin-Forest, sondern auch die Waldgebiete von Répáshuta, Nagyvisnyó und Felsőtárkány kennenlernen konnten. Besonders eindrucksvoll waren Karstformationen wie die Dolinen und der unterschiedlich geschichtete, für den Bükk charakteristische Kalkstein, auf die uns der Ranger Attila Bartha hinwies. Anschließend ging es für uns noch auf die sogenannte „Jüdische Wiese“. Diese erhielt ihren Namen durch ihren früheren jüdischen Besitzer und die ursprüngliche Nutzung als Marktplatz, auf dem vor allem viele jüdische Personen ihre Produkte angeboten haben. Heute ist diese Wiese ein strenges Naturschutzgebiet, das Besucher:innen auf eigene Faust betreten dürfen. Nach mehreren Stunden spannender Wanderung überraschte uns der Regen glücklicherweise erst auf den letzten Metern.
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2023/1 6. Eagle’s eggs inventory

2023/1 6. Eagle’s eggs inventory

2023.07.10. 16:00
Um ehrlich zu sein, haben mich Vögel im Allgemeinen noch nie so wirklich interessiert. Aber ich glaube, das liegt daran, da man sie sehr selten aus nächster Nähe zu Gesicht bekommt. Als ich mir die Vogelrettungsstation auf dem Gelände des Direktorats ansehen durfte, wurde mir klar, dass Vögel doch ganz interessant sind, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt!Als ich dann die Gelegenheit bekam, eine Gruppe von Rangern zu begleiten, welche die Adlernester und deren Eierbestand überprüfte, war ich natürlich sofort dabei. Wer möchte es sich schon entgehen lassen einen in freier Wildbahn lebenden Adler aus nächster Nähe zu sehen? Ich jedenfalls nicht.Genauer gesagt handelt es sich bei dieser Art um den Östlichen Kaiseradler (Aquila heliaca) (Für die Interessierten unter euch: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96stlicher_Kaiseradler). Außerdem gibt es noch eine kleine Population an Seeadlern (Haliaeetus albicilla) in diesem Gebiet.An diesem Tag lag unser Fokus allerdings nur auf den Nestern des Kaiseradlers. Die Aufgabe bestand darin, den Bestand an Eiern in allen Nestern zu überprüfen, zu dokumentieren und anschließend abzuwarten, dass das Weibchen wieder zu ihrem Nest zurückkehrt. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Gruppe Nr. 1 hatte die Aufgabe die Eier im Nest zu zählen. Dafür mussten wir (zum Glück) nicht etwa auf den Baum klettern, sondern bedienten uns modernster Technik in Form einer Drohne. Die zweite Gruppe beobachtete aus einer Entfernung von ca. 800 m das Nest per Fernglas und dokumentierte minutengenau, wann das Weibchen das Nest verließ und wann es, nachdem die Drohne wieder weg war, zu ihren Eiern zurückgekehrt war. Das konnte mal nur 15 Minuten dauern, mal mehrere Stunden. Zum Glück war ich in der ersten Gruppe. ;)Im Durchschnitt legen Kaiseradler 1-3 Eier. Bei unseren Nestern waren es meistens drei, also ein ziemlich guter Durchschnitt. Die kommende Kaiseradlergeneration ist somit gesichert. Bis wir die zehn Nester alle abgeklappert hatten, dauerte es eine Weile. Wir fuhren über endlose Felder und durch Niemandsland, wo sich unsere Wege immer wieder mit denen von Fasanen, Feldhasen und Rehen (ich habe noch nie an einem Tag so viele Rehe gesehen) kreuzten. Alles in allem ein sehr interessanter, tierreicher Tag, beendet natürlich mit einem obligatorischem Kaffee.
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