Ritmus, Dáma és Emlék is dobogón végzett Hódmezővásárhelyen 2023.05.09. 11:49

Hódmezővásárhelyen immáron 30. alkalommal rendezték meg a magyar mezőgazdaság egyik legnagyobb szakmai kiállítását, az Alföldi Állattenyésztési és Mezőgazda Napokat. A rendezvényre kilátogatók betekintést nyerhettek az állattenyésztés és növénytermesztés ágazatainak életébe és munkásságába.

A nemzetközi viszonylatban is nagy megbecsülésnek örvendő kiállítás ebben az évben is kiváló lehetőséget biztosított a tenyészállatok bemutatására. Külön öröm a számunkra, hogy a rendezvény szervezői minden évben nagy figyelmet fordítanak arra, hogy a Magyarországon őshonos, mezőhegyesi lófajták, azaz a gidránok, a nóniuszok és a furioso-north star tenyészegyedei is bemutatásra kerüljenek.

Idén a rendezvény keretei között a Bükki Nemzeti Park Igazgatóság hetedik alkalommal tudta bemutatni a Batúz-tanya furioso-north star ménesének hat tenyészállatát – egy fedező mént és öt tenyészkancát.

6622 Furioso-124 „Felleg” sötét pej mén, felvezeti Némedi György Fotó: Horkay Ágnes

Furioso-46 „Héra” pej kanca, felvezeti Ökrös Krisztina Fotó: Horkay Ágnes

A rendezvény első napján került sor a ló tenyészállat bírálatra, melyen:

  • Furioso-north star kancák I. csoportjában az Igazgatóság által tenyésztett North Star XIII-89 „Ritmus” az első helyezést,
  • Furioso-north star kancák II. csoportjában az Igazgatóság által tenyésztett North Star-77„Emlék” a harmadik helyezést,
  • Furioso-north star kancák III. csoportjában az Igazgatóság tulajdonában lévő Furioso-XLIV-64 „Dáma” az első helyezést érte el.

Furioso-north star kancák I. csoport díjátadó, „Ritmus” felvezetője Gyöngy Zsombor Fotó: Haga Zsuzsanna

Furioso-north star kancák II. csoport díjátadó, „Emlék” felvezetője Kiss Lajos Fotó: Haga Zsuzsanna

Furioso-north star kancák III. csoport díjátadó, „Dáma” felvezetője Dávid Ádám Fotó: Haga Zsuzsanna

A rendezvény második és harmadik napján számos program között választhattak a helyszínre kilátogatók. Nagy érdeklődés övezte a fogatok bemutatóját, melyen az Igazgatóság egy Cziráky típusú hintóba fogott négyes fogatot tudott bemutatni. A fogatot Némedi György Kollégánk hajtotta és Felleg nevű fedező ménünk, Emlék, Dáma és Ritmus nevű tenyészkancáink kerültek befogásra.

A Batúz-tanya négyes fogata Hajtó: Némedi György, Segédhajtók: Horkay Ágnes és Laczkó Gabriella Fotó: Mikola Zoltán

A program szervezői, külön programpontban lehetőséget biztosítottak, a furioso-north star lovak bemutatására is. Így a négyes fogatunk mellett, a díjugratásban versenyző Furioso-60 „Lutri” nevű kancákat is be tudtuk mutatni, Ökrös Krisztina lovaglásában.

Furioso-60 „Lutri” nyergében Ökrös Krisztina Fotó: Haga Zsuzsanna

Horkay Ágnes
Horkay Ágnes
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2025/2 - Vorstellung /Laura/

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2025.11.04. 12:54
Szia! Ich heiße Laura und bin 19 Jahre alt. Ich komme aus Hamm, einer Stadt im WestenDeutschlands in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2025 absolvierte ich mein Abitur undbeschloss erstmal etwas anderes zu machen, bevor ich anfangen würde zu studieren. Ichwollte Reisen. Dann stieß ich auf kulturweit, bewarb mich und bekam zusammen mitMarah die Stelle im Bükk National Park vorgeschlagen. Direkt sagte ich zu. Und ja hier binich! Ich habe mich für diesen Naturfreiwilligendienst der UNESCO entschieden, da ich denMenschen vermitteln möchte, wie wichtig eigentlich Naturschutz ist, ich selber etwasNeues über die Natur lernen möchte und über mich hinaus wachsen möchte, in dem ichmeine Komfortzone verlasse. In meiner Freizeit verbrachte ich schon immer viel Zeit in derNatur, sei es für Wanderungen, Radtouren oder einfach im Garten. Daher bot sich einNaturfreiwillligendienst perfekt an.Hier in Ungarn war es erstmal eine große Umstellung: Plötzlich alleine in der ersteneigenen Wohnung wohnen, eine neue Sprache, ein neues Land. Dennoch meistern wir esgut und versuchen uns an der neuen Sprache. Wir lernen viele neue Menschen kennenund auch uns selbst begegnen wir nochmal von einer ganz anderen Seite in einemfremden Land, außerhalb der eigenen Komfortzone und auch in neuen Situationen mitHerausforderungen an denen wir wachsen. Die Arbeit im Bükk National Park ist vielfältig. Dreimal in der Woche arbeiten wir im Szeleta Park, dem Visitor Center in Miskolc undhaben auch schon unsere erste eigene Guided Tour gegeben. Perfekt um das Thema rundum den Naturschutz zu vermitteln. Wir lernen etwas über den Nationalpark, sein Direktoratund den Geopark. Aber auch über Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.Außerdem wandern wir viel, waren bei einem Bird Catching Camp und helfen, wo es nurgeht. Zusätzlich zu unserer Arbeit im Bükk Nationalpark sind wir zweimal in der Woche ineinem Gymnasium und helfen den Schüler* innen Deutsch zu lernen.Ich werde ein Jahr hier in Ungarn verbringen und hoffe, dass diese Zeit mich weiterbringenwird, obwohl sie das bereits schon getan hat. Ich bin stolz, dass ich mich alleine auf diesesAbenteuer gewagt habe und freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen, die wir hier inUngarn noch machen werden. Nach meinem ganzjährigen Aufenthalt möchte ichstudieren. Momentan interessiere ich mich für den Bereich Medien und ich werde meineZeit hier in Ungarn dafür nutzen, um mir im Klaren zu werden, was genau ich eigentlichnach meinem FSJ machen möchte. Bis dahin, bin ich aber erstmal weiterhin gespannt aufdie Zeit hier in Ungarn.In dem nachfolgenden Blog werden wir von unseren eigenen Erfahrungen und Eindrückenberichten und wir hoffen, dass wir euch diese etwas näher bringen können.Viel Spaß beim Lesen!
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2023/1 6. Eagle’s eggs inventory

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2023.07.10. 16:00
Um ehrlich zu sein, haben mich Vögel im Allgemeinen noch nie so wirklich interessiert. Aber ich glaube, das liegt daran, da man sie sehr selten aus nächster Nähe zu Gesicht bekommt. Als ich mir die Vogelrettungsstation auf dem Gelände des Direktorats ansehen durfte, wurde mir klar, dass Vögel doch ganz interessant sind, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt!Als ich dann die Gelegenheit bekam, eine Gruppe von Rangern zu begleiten, welche die Adlernester und deren Eierbestand überprüfte, war ich natürlich sofort dabei. Wer möchte es sich schon entgehen lassen einen in freier Wildbahn lebenden Adler aus nächster Nähe zu sehen? Ich jedenfalls nicht.Genauer gesagt handelt es sich bei dieser Art um den Östlichen Kaiseradler (Aquila heliaca) (Für die Interessierten unter euch: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96stlicher_Kaiseradler). Außerdem gibt es noch eine kleine Population an Seeadlern (Haliaeetus albicilla) in diesem Gebiet.An diesem Tag lag unser Fokus allerdings nur auf den Nestern des Kaiseradlers. Die Aufgabe bestand darin, den Bestand an Eiern in allen Nestern zu überprüfen, zu dokumentieren und anschließend abzuwarten, dass das Weibchen wieder zu ihrem Nest zurückkehrt. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Gruppe Nr. 1 hatte die Aufgabe die Eier im Nest zu zählen. Dafür mussten wir (zum Glück) nicht etwa auf den Baum klettern, sondern bedienten uns modernster Technik in Form einer Drohne. Die zweite Gruppe beobachtete aus einer Entfernung von ca. 800 m das Nest per Fernglas und dokumentierte minutengenau, wann das Weibchen das Nest verließ und wann es, nachdem die Drohne wieder weg war, zu ihren Eiern zurückgekehrt war. Das konnte mal nur 15 Minuten dauern, mal mehrere Stunden. Zum Glück war ich in der ersten Gruppe. ;)Im Durchschnitt legen Kaiseradler 1-3 Eier. Bei unseren Nestern waren es meistens drei, also ein ziemlich guter Durchschnitt. Die kommende Kaiseradlergeneration ist somit gesichert. Bis wir die zehn Nester alle abgeklappert hatten, dauerte es eine Weile. Wir fuhren über endlose Felder und durch Niemandsland, wo sich unsere Wege immer wieder mit denen von Fasanen, Feldhasen und Rehen (ich habe noch nie an einem Tag so viele Rehe gesehen) kreuzten. Alles in allem ein sehr interessanter, tierreicher Tag, beendet natürlich mit einem obligatorischem Kaffee.
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