Gőzerővel készülünk a 2026-os V4 Geopark Találkozóra!/Preparations are in full swing for the 2026 V4 Geopark Meeting! 2026.03.17. 15:19

Örömmel jelentjük be, hogy 2026. május 5. és 8. között a Bükk-vidék UNESCO Globális Geopark ad otthont a visegrádi országok (V4) geoparkjai éves találkozójának.

Bükki Nemzeti Park Igazgatóság és a Magyar Nemzeti Geopark Bizottság munkatársai jelenleg is szorgosan dolgoznak a találkozó részletes programjának összeállításán.


találkozó során izgalmas programokkal készülünk:

  • Lesz egy egész napos szakmai műhelymunka és konferencia.
  • Készülünk egy egész napos terepbejárással is, ahol bemutatjuk a Bükk-vidék változatos táji adottságait, egyedülálló geológiai értékeit és geoörökségét.
  • Kiemelt figyelmet fordítunk a helyi termékek és kézműves hagyományok megismertetésére is.

A szervezőcsapat már alig várja, hogy májusban minél több hazai és nemzetközi kollégát köszönthessen a Bükk-vidéken!


Preparations are in full swing for the 2026 V4 Geopark Meeting!

We are pleased to announce that between May 5 and 8, 2026, the Bükk Region UNESCO Global Geopark will host the annual meeting of the geoparks of the Visegrád (V4) countries.

The staff of the Bükk National Park Directorate and the Hungarian National Geoparks Committee are currently working diligently on putting together the detailed program for the meeting.

We are preparing exciting programs for the event:

  • There will be a full-day expert workshop and conference.
  • We are also preparing a full-day field trip, where we will showcase the diverse landscape features, unique geological values, and geoheritage of the Bükk Region.
  • We are paying special attention to introducing local products and craft traditions.

The organizing team is looking forward to welcoming as many domestic and international colleagues as possible to the Bükk Region in May!

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4 Austausch mit dem Kiskunság Nationalpark / Exchange with the Kiskunság National Park

4 Austausch mit dem Kiskunság Nationalpark / Exchange with the Kiskunság National Park

2023.04.19. 14:18
Vom 23. bis zum 28. Oktober waren wir in dem Kiskunság Nationalpark, der Nationalpark wurde im Jahr 1975 gegründet und liegt zwischen Donau und Theiß in der Mitte von Ungarn. Die beiden Freiwilligen Paul und Tristan absolvieren hier ihren Freiwilligendienst, wie Marei und ich sind sie auch mit dem Kulturweit Programm in Ungarn. Damit wir die diversen Landschaftsformen in Ungarn etwas besser kennen und verstehen lernen können, haben wir uns, so wie die Freiwilligen vor uns für ein gemeinsames Austausch Projekt entschieden. Während sich das bewaldete Bükk Gebirge durch verschiedene Karstformationen und Kalksteinberge auszeichnet, sind im Kiskunság Nationalpark verschiedene Steppen, Salzwiesen und Weiden vorzufinden. Beide Nationalparks sind also sehr unterschiedlich und in ihrer Biodiversität einzigartig, weshalb der Austausch eine spannende Lernmöglichkeit darstellt.An dem meisten Tagen waren wir mit Csaber einem der Ranger des Kiskunság Nationalparks unterwegs, dieser hat uns viel über die Artenvielfalt in Nationalpark erklärt. Die Puszta steppe bieten ein Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, so hatten wir das Glück an einem Tag great bustards (Großtrappen) zu sehen. Diese gehören mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. In den letzten zweihundert Jahren ging der Mitteleuropäische Bestand fast verloren, weshalb die Vögel heute besonders geschützt werden müssen. Weiterhin haben wir Common Hackberries (Amerikanischer Zürgelbaum) herausgerissen, diese aus Amerika importierte Pflanze stellt durch ihre rasante Verbreitung eine starke Gefährdung für die Artenvielfalt da. Die Lebensbedingungen im Nationalpark sind günstig für die Common Hackbeeries, so dass sie sich schnell weiterverbreiten können, weshalb ihr Bestand reguliert werden muss. Breitet sich eine invasive Pflanzenart zu weit aus und gefährdet die heimische Artenvielfalt, so wird eingegriffen. Würden sich die invasiven Pflanzen weiter ausbreiten und dann von einer Krankheit befallen werden, so wären direkt alle Pflanzen betroffen, aus diesem Grund soll die Artenvielfalt geschützt werden. Im Kiskunság Nationalpark durften aber auch viele andere spannende Erfahrungen machen, in der Waldhütte in welcher wir in der Woche unseres Aufenthalt gelebt haben, gab es keine Heizung, weshalb wir Holz gehakt haben um zu heißen, Trinkwasser gab aus Kanistern und zum Duschen haben wir ein Duschfeuer angemacht. Durch diese Erfahrung sind uns viele Privilegien noch einmal deutlich bewusster geworden und wir haben sie noch mehr zu schätzen gelernt. Die Erfahrungen im Kiskungság Nationalpark waren also auf ganz vielen verschiedenen Ebenen sehr bereichernd.
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