Fenyőrigók tömeges megjelenése a Mátrában 2020.12.22. 15:40

A Bükki Nemzeti Park Igazgatóság természetvédelmi őrszolgálata egyik kiemelt feladatának tekinti a középhegységi erdőkben - az erdőgazdálkodókkal együttműködve – a minél változatosabb erdőszerkezet elérését.

Ez természetvédelmi szempontból azért fontos, mert az erdő szerkezeti sokszínűsége komolyan befolyásolja annak biológiai sokféleségét is. Az erdőszerkezet változatossága több színtéren is növelhető. Fontos egyrészt, hogy a korszerkezet minél változatosabb legyen, azaz a fiatal fáktól az egészen idős faegyedekig minél több korosztály képviseltesse magát egy-egy erdőrészletben. A lombkoronaszint záródását is heterogén szerkezetűvé lehet alakítani. Fontos, hogy legyenek teljesen záródott foltok, ahol az árnyéktűrő növényfajok találják meg feltételeiket a gyepszinten, de nyíltabb foltokra is szükség van, ahol a fényigényes lágyszárúak is megjelenhetnek. Nem utolsó sorban, a fafajok összetétele is fontos szempont. A hazai erdőkből gyakran eltávolítják a gazdasági szempontból kisebb értéket képviselő elegyfákat, pedig ezek jelenléte kiemelt természetvédelmi szempont egy erdő kezelése során.

De hogyan is kerül képbe a fenyőrigó? Ez a faj hazánkban csak kis számban fészkel, télen azonban nagy mennyiségben érkeznek hozzánk északi állományok madarai. A telelő madarak száma nagyban függ a bogyós növények termésének mennyiségétől. 2020 novemberében, az elmúlt évekhez képest szokatlanul nagy fenyőrigó csapatok érkeztek a Mátra erdeibe, mely legfőképpen a különböző berkenye fajok jó termésével indokolható. A berkenyék is olyan elegyfajok, melyek oltalmára kiemelt figyelmet fordítunk az erdészeti beavatkozások tervezésekor. A meghagyott berkenyék, a barkócaberkenye, a madárberkenye, a zólyomi berkenye, a dunai berkenye bogyói most több helyütt százával, vagy akár ezrével vonzzák a fenyőrigókat a Mátrában.

A több százas, hangoskodó fenyőrigó csapatok fantasztikus látványt nyújtanak, és jól szemléltetik, hogy milyen fontos a fafajok sokszínűségének fenntartása az erdeinkben. Azonban számtalan más védett állatfaj is kötődik ezekhez az elegyfajokhoz, melyek kevésbé látványosak ugyan, ám ugyanolyan fontos szerepet töltenek be az erdő ökológiai rendszerében. Gondoljunk csak a pionír puhafákhoz (kecskefűz, rezgő nyár, nyír), kötődő számtalan éjjeli- és nappali lepkére. Vagy említsük meg a különböző cserjefajokat, mint a szirti gyöngyvesszőt, a kökényt, a galagonyát, melyeken szintén gazdag rovarfauna él.

Bízunk benne, hogy a jövőben sikerül megőrizni mind az erdők szerkezeti változatosságát, mind a hozzá kötődő biológiai sokféleséget!

Fenyőrigó (Turdus pilaris)

A védett nagy színjátszólepke (Apatura iris) hernyójának elsődleges tápnövénye a kecskefűz

A védett vörhenyes nappaliaraszoló (Archiearis notha) is elegyfákhoz kötődik, tápnövényei a rezgő nyár, a nyír, és a kecskefűz

A Natura2000 jelölő skarlátbogár (Cucujus cinnaberinus) lárvája is gyakran fejlődik elegyfák kérge alatt

A kecskefüzek szisztematikus eltávolítása egy erdőben komoly természetvédelmi károkat okoz

Molnár Márton
természetvédelmi őr

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5 Ipolytarnóc

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2023.04.19. 14:21
Ronja:Das Naturschutz Gebiet Ipolytarnóc wird vom Bükk Nationalpark Direktorat verwaltet, hier durften wir vom 21. bis zum 27. November helfen und lernen. Das Naturschutzgebiet ist eine Fundstätte für eine Vielzahl von Fossilien, wie Haifischzähne, Blattabdrücke, versteinerte Bäume und Tier-Fußabdrücke. In unserer Zeit in Ipolytarnóc durften wir viel über die Geschichte des Naturschutzgebietes erfahren, eine Vulkankatersstrophe vor etwa 20 Millionen Jahren bewahrte die Fauna und Flora im Gebiet. Auf verschiedenen Naturlehrpfaden ist es möglich viel über die Relikte der geologischen Vergangenheit des Naturschutzgebietes zu lernen.Die Zeit in welcher wir in Ipolytarnóc waren liegt in der Nebensaison, weshalb weniger Ökotourismus stattfindet, trotzdem konnten wir bei verschieden Aufgaben helfen. So haben wir nicht nur viel gelernt, sondern beim Laub fegen, Zaun reparieren und Häcke schneiden geholfen. Beim Laubfegen in Ipolytarnóc haben wir einige der Arbeiter:Innen kennen lernen dürfen, von welchen wir etwas über die Pflanzen und die Vergangenheit des Naturschutzgebietes lernen konnten. Aber auch das Häcke schneiden und Zaun reparieren war eine spannende Erfahrung, bei der wir einiges lernen konnten. Weiterhin haben wir viele Lehrpfade besichtigt und viele Fossilien anschauen dürfen, Imre welcher in Ipolytarnóc arbeitet hat uns die verschiedenen Teile des Besucherzentrums gezeigt und so konnten wir beispielsweise den versteinerten Baum betrachten, welcher auf dem Foto zu sehen ist. Durch die Kiefer mit einem Durchmesser von acht Metern und einer Länge von fast hundert Metern, wurde das Naturschutz gebiet bekannt. In dem Besucherzentrum gibt es viele interaktive Möglichkeiten für die großen und kleinen Besucher die Geschichte des Naturschutzgebietes kennenzulernen. Es gibt beispielsweise ein 4D Kino über die Tiere, welche früher in der Region gelebt haben und eine spannende Ausstellung mit verschiedenen Fossilien.
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6 Höhlenbesichtigungen mit den Freiwilligen aus dem Kiskunság Nationalpark

6 Höhlenbesichtigungen mit den Freiwilligen aus dem Kiskunság Nationalpark

2023.04.19. 14:25
MareiIm Zeitraum vom 27. November bis zum 4. Dezember 2022 haben uns die beiden Freiwilligen aus dem Kiskunság Nationalpark besucht. Neben der Arbeit hatten wir aber auch die Gelegenheit, Höhlen zu besichtigen. Insgesamt beträgt die Zahl der bekannten Höhlen im Bükk-Gebirge fast 1200 und ist damit von besonderem Wert.Am 29. November 2022 hat uns unser Ansprechpartner im Geopark Balázs mit nach Lillafüred genommen, wo wir an einer Führung in der Anna-Höhle, einer Kalktuffsteinhöhle, teilgenommen haben. Vor dem Betreten sahen wir neben dem Eingang den Szinva-Wasserfall. Wie wir im Inneren feststellen konnten, sorgt dieser Wasserfall dafür, dass die sich an der Decke befindenden Baumwurzeln und Reste weiterer Pflanzen von Süßwasserkalkstein aus dem herunterfließenden Wasser bedeckt werden. Die Länge der Höhle beträgt 400 m. Anschließend ging es weiter zur St. Stephan-Höhle, die sich ebenfalls in Lillafüred befindet, aber mit 1514 m deutlich länger als die Anna-Höhle ist. Diese streng geschützte Höhle ist zudem eine Tropfsteinhöhle. Ein bestimmter Teil der Höhle ist für Besucher:innen selbst mit geführten Touren nicht betretbar. Aufgrund der besonders reinen Luft wird dieser Teil für Krankenhaus- und Therapie-Gruppen genutzt.Nachdem wir am 30. November 2022 zuerst Daten von Bäumen gesammelt hatten, die besonders wichtig für die Biodiversität sind, ist der Ranger Roland mit uns nach Cserépfalu gefahren. Von dort ging es für uns in die Szeleta-Höhle. Diese ist für Besucher:innen nach einem etwas anspruchsvolleren Anstieg zum Eingang frei zugänglich. Ihr besonderer Wert liegt in prähistorischen Funden, auf die Archäolog:innen bei Ausgrabungen gestoßen sind.
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2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences  with the rangers

2 Unterwegs mit Ranger / ​Our experiences with the rangers

2023.04.19. 14:04
RonjaInsgesamt gibt es im Bükki Nationalpark 34 Ranger/Innen, die Aufgaben von Ranger/Innen sind sehr vielfältig. Die ursprüngliche Bedeutung ist die Betreuung eines Schutzgebietes, zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Instandhaltungsarbeiten, sie kümmern sich um invasive, so wie schützenswerte Tier und Pflanzenarten, sie führen Exkursionen im Nationalpark und arbeiten an Forschenden Tätigkeiten. Häufig haben Ranger:Innen ein Gebiet in welchem sie Spezialisiert sind, so dass sich einige Ranger besonders gut mit Vögeln auskennen und andere mit Insekten oder Pflanzen. Als ersten Ranger durften wir Atila bei seiner Arbeit in Szilvásvárad begleiten, wir haben von ihm viel über die Relevanz von Biodiversität gelernt und warum Monokulturen so gefährlich für einen Wald sein können. Die Artenvielfalt von Pflanzen in einem Gebiet bietet vielen Tieren einen Lebensraum, deshalb ist eine kontrollierte Abholzung der Wälder kombiniert mit einer kontrollierten Aufforstung relevant für die Aufrechterhaltung von Artenvielfalt. So fällt es beispielsweise in Atilas Aufgabenbereich die Holzfällung zu kontrollieren. Wenn an den falschen Stellen oder zu viele Bäume gefällt werden, kann dies die Biodiversität in einem Gebiet gefährden. Deshalb gibt es genaue Pläne, welche Bäume gefällt werden dürfen. Bei der Aufstellung dieser Pläne gilt es die Interessen der Forstindustrie und die des Naturschutzes in Einklang miteinander zu bringen. Auch Totholz ist ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald, da dieses durch Insekten und Pilze abgebaut wird und so wieder Nährstoff für neue Pflanzen darstellt. Deshalb ist es wichtig, dass Totholz nicht direkt aus dem Wald gebracht wird, sondern für einige Jahre im Naturkreislauf zu lassen. Weiterhin haben wir Fußspuren von Wölfen und Hirschen gesehen und durften etwas über die Verhaltensweisen dieser Tiere erfahren. Am 14. Oktober waren wir Wasservögel zählen, die Aufnahme des Bestandes ist wichtig um den Schutz von bedrohten Arten gewährleisten zu können, so kann erfasst werden wie sich die Rastbestände entwickeln. Ist eine Vogelart vor dem Aussterben bedroht, dann kann diese beispielsweise unter Artenschutz gestellt werden, so wird der Fortbestand gewährleistet. Außerdem haben wir die Bedrohung durch invasive Tierarten verstehen gelernt, so kann ein ehemaliges exotisches Haustier, welches achtlos in der Natur ausgesetzt wird dort eine Bedrohung für die heimischen Tiere sein. Außerdem haben wir Bieber Dämme gesehen und verstehen gelernt, welchen Einfluss sie aus auf das Pflanzenwachstum um den Damm herum haben können. In Verpelét haben wir an einer invasiven Pflanzen Kontrolle teilgenommen, hier haben wir Büsche rausgerissen, welche invasiv waren, da diese eine Bedrohung für die Artenvielfalt in Verpelét darstellen. Durch das Herausreißen der invasiven Büsche soll der Platz für die heimische Artenvielfalt erneut hergestellt werden. Die Wiesen bieten vielen Blumen einen Platz zum Blühen doch die Büsche stellen eine Konkurrenz in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Mineralien da, weshalb es notwendig ist sie zu entfernen.
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